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DerBow Pasco Hybridbogen

Ein neues Meisterwerk!

Heute halte ich einen der allerersten Hybridbögen namens Pasco aus dem Hause Der Bow in Händen.
Ich durfte vor einer Weile den Prototypen schießen und war sofort begeistert! Ich bin ein Longbowguy was die Optik und die Griffform dieser Bögen betrifft, ein Bogen muss für mich aber nicht unbedingt wirklich lang sein, damit er mir gefällt. Einen Verus darf ich seit etwas mehr als einem Jahr schon mein Eigen nennen. Mit ihm habe ich im Mai auch den Nightshoot beim Killturnier im Schwarzwald gewonnen.

In der Zwischenzeit habe ich noch einen 54“ kurzen Shrew Hybriden bekommen und ich habe für mich entdeckt, dass eine Langbogenbauform nicht immer so lang sein muss.
So war für mich klar, der „Neue“ von Der Bow, zu der Zeit hatte er noch keinen Namen, wird bei mir Einzug halten.

Ich habe ihn bestellt mit folgenden Vorgaben: Rechtshand, ca. 35Pfund auf 28“, eine Griffform, die eher steil und somit dem Langbogengriff näher ist als den gängigen Recurvegriffen, zudem in einer Holzauswahl, die sich natürlich in die Umgebung „Wald“ einfügt. All das ist Matthias wiedermal hervorragend gelungen.

Mein Pasco hat gegenüber dem Prototypen ein etwas ausgeprägteres Bogenfenster und das Wurfarmdesign hat Matthias nochmal optimiert. Wie er selbst sagt, schlägt der Pasco die Brücke zwischen Langbogen und Recurve. 

Bei Hybriden ist es meist so, dass man versucht dem Bogen mehr Leistung zu entlocken, wie bei einem flotten Recurve, kombiniert mit dem Schusskomfort eines Oberklassserecurves, und dabei die Langbogenoptik zu erhalten.
Das gelingt mal mehr oder mal weniger gut.
Beim Pasco ist meines Erachtens beides hervorragend gelungen.